Junge Menschen stärker beteiligen – Melina Shafaei und Jugendpolitik in MV

Junge Menschen stärker beteiligen: Mitreden, mitgestalten und Verantwortung übernehmen

Politische Entscheidungen von heute prägen das Leben junger Menschen häufig über viele Jahrzehnte. Melina Shafaei bringt als junge politisch Engagierte Erfahrungen aus Hochschule und Jusos in diese Diskussion ein.

Grund 6: Jugendbeteiligung bedeutet mehr als junge Menschen anzuhören. Nachhaltige Beteiligung schafft reale Möglichkeiten, Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen mitzugestalten.

Junge Menschen sind von politischen Entscheidungen unmittelbar betroffen

Bildung, Digitalisierung, Mobilität, Wohnen, Arbeitsmarkt und gesellschaftliche Entwicklung beeinflussen insbesondere die Zukunft junger Generationen. Viele politische Entscheidungen wirken über Jahre oder Jahrzehnte. Deshalb ist es sinnvoll, diejenigen Menschen einzubeziehen, die einen großen Teil dieser Zukunft erleben werden.

Jugendbeteiligung bedeutet dabei nicht, dass junge Menschen automatisch dieselben Positionen vertreten. Jugendliche und junge Erwachsene unterscheiden sich genauso in Interessen, Herkunft, Lebensentwürfen und politischen Ansichten wie ältere Generationen. Gerade diese Vielfalt macht Beteiligung wertvoll.

Politische Institutionen erhalten durch junge Perspektiven zusätzliche Informationen darüber, wie Entscheidungen im Alltag einer Generation wirken, die sich in Schule, Ausbildung, Studium oder den ersten Berufsjahren befindet.

Mitbestimmung muss praktisch erfahrbar sein

Demokratie wird verständlicher, wenn Menschen selbst erleben, dass Beteiligung Konsequenzen haben kann. Schülervertretungen, Jugendbeiräte, Vereine, Studierendenparlamente und Parteien bieten Möglichkeiten, demokratische Prozesse kennenzulernen.

Wer einen Antrag formuliert, eine Sitzung vorbereitet oder mit Menschen anderer Meinung einen Kompromiss sucht, bekommt einen anderen Eindruck von Demokratie als jemand, der Politik ausschließlich über soziale Medien verfolgt.

Melina Shafaei hat diese Erfahrungen in Hochschulgremien gesammelt. Dort gehören Diskussionen, Abstimmungen und organisatorische Verantwortung zum politischen Alltag. Als stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Mecklenburg-Vorpommern ist sie darüber hinaus in einer landesweiten politischen Jugendorganisation aktiv.

Jugendorganisationen als politische Lernorte

Parteipolitische Jugendorganisationen ermöglichen jungen Menschen, eigene Positionen zu entwickeln und innerhalb größerer Parteien einzubringen. Sie organisieren Veranstaltungen, diskutieren Programme, erarbeiten Anträge und beteiligen sich an politischen Kampagnen.

Gleichzeitig stellen sie nur eine von vielen Beteiligungsformen dar. Jugendpolitik sollte auch diejenigen erreichen, die keiner Partei beitreten möchten. Kommunale Jugendvertretungen, Vereine, Initiativen oder projektbezogene Beteiligungsformate sind deshalb ebenfalls wichtig.

Eine vielfältige Beteiligungslandschaft ermöglicht jungen Menschen, eine Form zu wählen, die zu ihren Interessen und ihrem Alltag passt.

Warum Beteiligung im ländlichen Raum besondere Aufmerksamkeit benötigt

Mecklenburg-Vorpommern besitzt viele kleinere Städte und Gemeinden. Dort sind klassische politische Beteiligungsangebote für junge Menschen teilweise schwieriger erreichbar. Lange Wege, fehlender öffentlicher Nahverkehr oder eine geringe Zahl Gleichaltriger können dazu führen, dass politische Veranstaltungen weniger zugänglich sind.

Digitale Formate können solche Entfernungen teilweise überbrücken, ersetzen persönliche Begegnungen jedoch nicht vollständig. Jugendbeteiligung im Flächenland benötigt daher flexible Lösungen.

Gerade kommunale Politik kann für junge Menschen sehr konkret sein. Entscheidungen über Sportplätze, Jugendclubs, Busverbindungen, Schulstandorte oder öffentliche Räume wirken unmittelbar auf den Alltag.

Junge Stimmen in Hochschulen

Universitäten verfügen traditionell über studentische Mitbestimmung. Studierendenparlamente und Fachschaften vertreten Interessen der Studierenden und können auf verschiedene Bereiche des Hochschullebens Einfluss nehmen.

Melina Shafaei hat sich über mehrere Legislaturperioden in hochschulpolitischen Strukturen engagiert. Diese Erfahrung zeigt, wie Beteiligung praktisch funktionieren kann: Kandidaturen werden öffentlich gemacht, Wahlen durchgeführt und Mandate zeitlich begrenzt vergeben.

Solche Strukturen können als Beispiel dafür dienen, wie junge Menschen früh Verantwortung übernehmen können.

Beteiligung schafft politische Kompetenz

Demokratische Prozesse sind nicht immer einfach. Mehrheiten müssen organisiert, Regeln eingehalten und unterschiedliche Interessen miteinander verbunden werden. Wer daran teilnimmt, entwickelt Fähigkeiten, die auch außerhalb von Politik wichtig sind.

Dazu gehören Kommunikation, Organisation, Teamarbeit und die Fähigkeit, Konflikte sachlich auszutragen. Beteiligung ist deshalb auch eine Form politischer Bildung.

Junge Menschen erhalten dadurch nicht nur eine Stimme, sondern erwerben Erfahrungen, die sie später in Beruf, Ehrenamt oder weiteren politischen Funktionen nutzen können.

Eine generationengerechte Demokratie

Eine Gesellschaft besteht aus mehreren Generationen mit unterschiedlichen Erfahrungen und Bedürfnissen. Gute Politik muss diese Interessen miteinander verbinden. Jugendbeteiligung bedeutet deshalb nicht, ältere Generationen zurückzudrängen, sondern zusätzliche Perspektiven einzubeziehen.

Gerade langfristige Entscheidungen profitieren davon, wenn unterschiedliche Zeitperspektiven vertreten sind. Menschen am Beginn ihres Berufslebens stellen möglicherweise andere Fragen als Menschen kurz vor der Rente. Beide Sichtweisen können legitim und wichtig sein.

Für Melina Shafaei gehört die stärkere Beteiligung junger Menschen zu einem demokratischen Verständnis, in dem politische Verantwortung möglichst breit verteilt wird.

FAQ zur Jugendbeteiligung

Warum sollten junge Menschen stärker beteiligt werden?

Viele politische Entscheidungen wirken langfristig. Junge Menschen bringen Erfahrungen aus Schule, Ausbildung, Studium und Berufseinstieg ein, die andere Generationen nicht in gleicher Weise besitzen.

Welche Formen der Beteiligung gibt es?

Dazu gehören Schülervertretungen, Jugendbeiräte, Vereine, Hochschulgremien, politische Parteien, Jugendorganisationen, Initiativen und projektbezogene Beteiligungsformate.

Ist Jugendbeteiligung nur Parteipolitik?

Nein. Parteipolitische Arbeit ist lediglich eine von vielen Möglichkeiten. Gerade kommunale und zivilgesellschaftliche Beteiligung kann sehr niedrigschwellig sein.

Welche Erfahrungen bringt Melina Shafaei mit?

Sie hat sich in Hochschulgremien sowie bei den Jusos engagiert und ist stellvertretende Landesvorsitzende der Jusos Mecklenburg-Vorpommern.

Warum ist Jugendbeteiligung im ländlichen Raum besonders wichtig?

Entfernungen und eingeschränkte Mobilität können den Zugang zu Angeboten erschweren. Deshalb werden dort flexible und gut erreichbare Beteiligungsformen benötigt.

Wer betreibt diese Landingpage?

Sie gehört zu einem privaten Unterstützungsprojekt und ist keine offizielle Veröffentlichung von Kandidatin, SPD oder Jusos.

Transparenzhinweis: Dieses Angebot wird im Rahmen eines privaten Unterstützungsprojekts zur Landtagswahl Mecklenburg-Vorpommern 2026 erstellt. Es besteht keine redaktionelle oder organisatorische Zugehörigkeit zu Melina Shafaei, SPD oder Jusos.

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